Todsünden der Kommunikation

Wodurch Sie regelmäßig den wirksamen Austausch stören

Denken Sie: Todsünden ist ein ziemlich heftiges Wort? Vor allem in Bezug auf Kommunikation?

Kommunikation ist die Basis von allem – unserer Persönlichkeit, Gesundheit, Motivation, Beziehungen… – unseres Lebens!

Wir interagieren immer und überall mit uns selbst und/oder anderen. Keine Kommunikation, kein Leben, kein ICH und kein WIR.

Die meisten reden ganz selbstverständlich. Sie nutzen zusätzlich Gestik, Mimik und Körpersprache, um sich mitzuteilen. Einfach so. Ohne groß darüber nachzudenken.

Es gibt keinen Grund, sich näher damit zu beschäftigen. Die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder gar die Mechanismen zu durchleuchten.

Brauchen wir einen Führerschein?

Reden darf jeder wie er oder sie will. (Nur damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich bin voll und ganz für die Redefreiheit!)

Die Konsequenzen aus der Art und Weise unserer Kommunikation werden uns eher selten bewusst. Egal ob das Verhalten uns selbst oder anderen gegenüber. Es hat Auswirkungen, die vielschichtig sein können:

– Beziehungen gehen zu Bruch

– Krankheiten entstehen oder verstärken sich

– das Leben rauscht nur so vorbei, weil der Gedankenstrudel all unsere Aufmerksamkeit fordert

– wir legen uns regelmäßig selbst Steine in den (Lebens-)Weg und merken es nicht mal

– wir hegen negative Gefühle gegen uns selbst oder unseren Gegenüber, wodurch unser rationales Denken eingeschränkt wird

– …

Für mittlerweile fast alles gibt es einen Führerschein oder ein Zertifikat, um seine Fähigkeiten auf diesem Gebiet nachzuweisen: für den Füller, für das Fahrrad, für die Schwimmfähigkeit usw.

Aber für eine unserer mächtigsten Waffen – unsere Kommunikation – NICHT…

Wir könnten statt Todsünden vielleicht auch Störungen oder Hindernisse sagen. Die Zerstörungskraft dieser Mechanismen wird mit diesen Worten allerdings vollständig verharmlost. Sie lassen früher oder später alles „sterben“, was für ein erfülltes, zufriedenes Leben notwendig ist.

Todsünden ist daher exakt das richtige Wort, um zu beschreiben, was tagtäglich selbstverständlich passiert in der intra- und interpersonellen Kommunikation. Also dem Gespräch mit uns selbst und anderen.

In den nächsten Beiträgen werde ich Ihnen einige Todsünden vorstellen: Anwendungsfälle, Auswirkungen und welche Alternativen es für eine gute wirkungsvolle Kommunikation gibt.

Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der wohl am häufigsten verwendeten Todsünde: Dem Ratschlag! Lesen Sie hier mehr.

Bitte sehen Sie in der gewählten Reihenfolge weder eine Wertung in Bezug auf das Zerstörungspotential noch Gewichtung der Häufigkeit.

Schreiben Sie mir, welche Todsünden Ihnen spontan einfallen und auf welche Situationen Sie in Bezug auf die Art der Kommunikation gern verzichten können.

Ich freue mich auf Ihre Meinung!

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Einblick > Durchblick > Ausblick: für mehr Klarheit.

Ihre Klaudia Spielmann

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